Willkommen beim VCD Regionalverband Bergisches Land e.V.

Ein gutes Bus- und Bahnangebot, mehr Platz für Fahrräder, spritsparende Autos, mehr Sicherheit für Kinder: So sieht nachhaltige Mobilität für den VCD aus.
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Mittwoch, 27. Juli 2011

Analyse der Rückspeisefähigkeit von Gleichstromnetzen

Master-Thesis

Analyse der Rückspeisefähigkeit von Gleichstromnetzen
in Oberleitungsbus-Systemen

Oberleitungsbusse können einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen leisten, insbesondere wenn die erforderliche elektrische Energie zunehmend aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Das existierende O-Bus-Gleichstromnetz in Solingen verbindet die eingesetzten O-Busse energetisch. Dies ermöglicht es theoretisch, dass die bei einer Talfahrt frei werdende Lageenergie an die bergfahrenden Busse übertragen werden kann. Derzeit sind allerdings wesentliche Characteristika des installierten Gleichstromnetzes unbekannt, sodass eine Berechnung möglicher Umweltvorteile des Solinger Bussystems im Vergleich zu Bussystemen unter Einsatz von Diesel-Bussen nicht hinreichend genau möglich ist. Insbesondere bestehen Unsicherheiten über den Leistungsfluss innerhalb des Gleichstromnetzes und darüber, ob in Zeiten eines Angebotsüberschusses an elektrischer Energie eine Rückspeisung in das öffentliche Drehstromnetz erfolgen kann. Das Ziel der Master-Thesis ist daher die Analyse der Rückspeisefähigkeit des in Solingen installierten O-Bus-Gleichstromnetzes. Dabei sollen die folgenden Punkte detailliert untersucht und bearbeitet werden:
  • Detail-Analyse und Aufbereitung der Problemstellung.
  • Ermittlung der für die Analyse erforderlichen Daten; in enger Zusammenarbeit mit den Solinger Verkehrsbetrieben sind die Struktur und die Betriebsmitteldaten des Gleichstromnetzes zu identifizieren.
  • Analyse der derzeitigen Netzstruktur, Abbildung von Gleichrichtern als Einspeisungspunkte und O-Bussen als Verbrauchern, Aufbau eines rechnergestützten Netzmodells zur Berechnung der Leistungsflüsse im Gleichstromnetz.
  • Prinzipielle Bewertung der Rückspeisefähigkeit des vorhandenen Netzes 
  • Definition der maximalen Belastungsszenarien des Netzes, Bestimmung der erforderlichen Übertragungskapazität der einzelnen Komponenten, Ableitung des Ausbaubedarfs des Netzes. 
  • Kostenabschätzung für die Ausbaumaßnahmen.
Betreuer:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. M. Zdrallek N. Neusel-Lange, M.Sc.

BERGISCHE UNIVERSITÄT WUPPERTAL
Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek

Mittwoch, 20. Juli 2011

Beton-Neubau für Müngstener Brücke?

Bahn schönt Zahlen und lässt Brücken verkommen.

Im Eisenbahn Magazin (EM) 8/2011 auf Seite 17 wird die Frage der Sanierung oder des von der Bahn (DB Netz AG) angedachten Neubaus aufgeworfen und über die Gedanken der Bahn für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Müngstener Brücke berichtet (siehe Anlage). Hier soll offensichtlich der Neubau über Jahre Wartungskosten für die Brücke sparen.
Auf der selben Seite des EM steht eine Meldung über einen Infrastruktur-Zustands-bericht des Bundesrechnungshofs, der die Unterhalts- und Neubaupolitik der Bahn hinsichtlich der Finanzierung des heftig kritisiert: „Die Bahn schöne die für die Zu-schussgewährung vorgelegten Zahlen und lasse zudem ältere Brücken verfallen, damit der Bund (und damit der Steuerzahler) Neubauten finanziere.“ (siehe Anlage)
Dieses Vorhaben der Bahn kann nicht genügend angeprangert und der Öffentlichkeit bewusst gemacht werden, damit dem Bürger deutlich wird, wie Staatsunternehmen versuchen, ihre Gewinne mit allen Mitteln zu verbessern, manchmal sogar am Rande der Legalität.
Die politisch Verantwortlichen in NRW müssen die beabsichtigte Vergeudung von Steuermitteln und den Untergang von Kulturgütern mit allen Kräften verhindern. Der Lokalpresse sei gedankt für die Unterstützung der Bevölkerung und Politiker in ihren Anstrengungen.

Freitag, 8. Juli 2011

Zustand Müngstener Brücke aus Eisenbahnmagazin, Heft 8/2011




Mitgliederversammlung 2011

An alle VCD Mitglieder des Regionalverbandes Bergisches Land

EINLADUNG

Liebe Mitglieder,

der VCD RV Bergisches Land lädt hiermit herzlich zu seiner Mitgliederversammlung 2011 ein. Sie findet statt am
Mittwoch, dem, 10. August 2011 um 18:00 Uhr in der Jugendwerkstatt „echt kremig“, Bernhardstr. 1 in 42857 Remscheid (Bus 660, Haltestelle Kremenholl/Paulstr.).

Der Vorstand des VCD Regionalverbands Bergisches Land hat sich im vergangenen Jahr und insbesondere anfangs dieses Jahres sehr intensiv um aktuelle Verkehrsprojekte gekümmert. Ein Schwerpunkt ist und bleibt im Moment noch die Müngstener Brücke. Deshalb möchten wir auch unsere Mitglieder bitten, uns zu unterstützen und dieser Einladung zu folgen.

Für das laufende Jahr war und ist der Vorstand des VCD BL in etlichen Veranstaltungen eingespannt:
  1. Veranstaltungsserie „Zu Fuß zur Schule“ in Zusammenarbeit mit den Grünen und Grundschulen der Region. Darüber wurde in der Presse berichtet.
  2. Die Studie zur Energieeinsparung durch O-Busse hat der VCD BL mit der Bergischen Universität Wuppertal Kontakt aufgenommen. Darauf wird in der Veranstaltung „Bergisch Energisch“ am 15.07.2011 noch einmal hingewiesen.
  3. Der VCD BL hat einen Fahrradkurs zur Vorbereitung der Fahrradprüfung in der GGS Clarenbach abgehalten.
  4. Zusammen mit dem VDI wird in einer Kooperation mit der ev. Grundschule Velbert eine Fahrrad AG durchgeführt.

Die aktive Arbeit bei uns vor Ort wird leider immer noch von nur 4 Mitgliedern geleistet; daher sind die Möglichkeiten für Aktionen beschränkt.

Wir wollen zukünftig Veranstaltungen organisieren, die den Geschmack der Mitglieder treffen und zu Aktivitäten anregen. Zumindest eine Veranstaltung jährlich sollte so möglich werden. Aber um das zu verwirklichen, ist die Mithilfe von mehr Mitgliedern notwendig.

Letztes Jahr wurde ein neuer Vorstand für zwei Jahre gewählt, so dass dieses Jahr keine Vorstandswahl ansteht.

Für die Mitgliederversammlung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:
  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorstands über die Situation des Regionalverbands
  3. Bericht des Kassierers
  4. Bericht des Kassenprüfers
  5. Aussprache
  6. Wahl der Delegierten zur Landesdelegiertenversammlung am 10.09.11 in Arnsberg
  7. Neue Aktivitäten, Programmgestaltung

VCD Regionalverband Bergisches Land

Helmut F. Ruppert
Vorsitzender

Freitag, 24. Juni 2011

Tragfähigkeit der Müngstener Brücke nach Verstärkung und Neuberechnung

„So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt“
spricht Torquato Tasso in Goethes gleichnamigem Schauspiel.
Auch der kritische Beobachter der Diskussion über die Tragfähigkeit der Müngstener Brücke fühlt mehr und mehr eine Absicht der DB (Netz?), entweder die Strecke ganz aufzugeben oder sie mit geringst möglichen Kosten in Betrieb zu halten. Diese Absicht verstimmt den Reisenden, der auf die Bahnverbindung von Remscheid nach Solingen und Düsseldorf angewiesen ist und auch die Wirtschaft, die den Transportweg nutzt.
Soll der Versuch, den Güterverkehr über die Brücke als unwirtschaftlich dazustellen oder die Diskussion eines (Beton-) Neubaus der Brücke den Zugriff auf öffentliche Mittel vorbereiten? Es scheint, dass die DB damit ihren Gewinn zu Lasten der Öffentlichen Hand und somit des Steuerzahlers verbessern will.
Private Betreiber von Verkehren im DB Netz beschweren sich seit langem über Benachteiligungen. Verstärkt nicht das aktuelle Ergebnis der Freigabe der Brücke für die DB (Regio) Fahrzeuge mit 98,64 t Gesamtmasse und 13,7 t Radsatzlast und die Nicht-Zulassung des von Abellio vorgesehenen Coradia-LINT mit gesamt nur 92 t, aber 16 t Radsatzlast die Befürchtung, dass Wettbewerber von DB Gesellschaften behindert oder vom Wettbewerb ausgeschlossen werden sollen?
Oberstes Interesse der Reisenden und der Wirtschaft muss es sein, die Brücke in einem vollständig renovierten betriebsfähigen Zustand zu erhalten. Nicht umsonst bemühen sich jetzt alle politisch Verantwortlichen in Stadt und Land, das unnachahmliche Technische Denkmal und Aushängeschild des Bergischen Landes und Deutscher Ingenieurkunst zu erhalten. Das gelingt aber nur, wenn auch der
Gebrauchswert uneingeschränkt erhalten bleibt.
Die Brücke ist auch ein Magnet für den Tourismus. Man denke nur an die alljährlich stattfindenden Brückenfeste und deren Ausstrahlung und Werbewirkung für das Bergische Land. Was wäre der Brückenpark ohne „Die Brücke“?
Rückfragen:
Helmut Ruppert, Tel. 02191 / 69 43 28, E-Post: ruppert.helmut@t-onliine.de

Donnerstag, 7. April 2011

Comenius Projekt

Der VCD hat das Remscheider Comenius Projekt "Sustainable Living" der Albert-Einstein-Gesamtaschule durch einen Vortrag über alternative Verkehrstechniken unterstützt.
Darüber hat u.A. der RGA berichtet.

Sonntag, 20. März 2011

12. Fachkonferenz Junge Menschen und Mobilität - Mobilitätsverhalten und neue Kommunikationsmittel

10. und 11. Mai 2011 in Köln

Verkehrsverhalten und neue Kommunikationsmittel

Wie wirken veränderte Lebensstile und neue Kommunikationsmittel auf das Mobilitätsverhalten junger Menschen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus Erkenntnissen der Mobilitätsstilforschung für die schulische Mobilitätserziehung einerseits? Und wie bezieht ein kommunales Mobilitätsmanagement andererseits die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen erfolgreich ein? Wie erreiche ich junge Menschen mit meinem Projekt? Diesen Fragen widmet sich die diesjährige Fachveranstaltung „Junge Menschen und Mobilität“. Hierbei wird von einer multimodalen Mobilität ausgegangen, die die verschiedenen Verkehrsträger einbezieht.
Die Fachveranstaltung richtet sich insbesondere an Vertreter/innen der Verkehrsunternehmen, Stadt- und Verkehrsplaner/innen der Kommunen, an Lehrer/innen und an Multiplikatoren der Polizei sowie aus Verbänden.
Die Anmeldung ist bis zum 02. Mai 2011 möglich.

dl-icon Programm und Anmeldeformular (PDF 0,7 MB)

Konferenz 2011