Willkommen beim VCD Regionalverband Bergisches Land e.V.

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Mittwoch, 7. Dezember 2022

Wupperbrücke in Solingen-Strohn

Fast fertig: Die Brücke im November.© Christian Beier

Am Freitag, 16.12.22 wird nach langjähriger Sperrung und Abriss der alten Wupperbrücke in Solingen-Strohn der Neubau der Rad- und Fußwegbrücke freigegeben. Damit entfällt für Wanderer und Radfahrer auf dem "Wupperweg" endlich die gefährliche Umleitung nach Glüder, auf der es zu einigen schweren Unfällen gekommen war.

Die symbolische Freigabe mit Rede, Banddurchschneiden, usw. erfolgt um 11:30 Uhr.
Reiner Nissen

Solingen: Die Arbeiten an der Strohner Brücke beginnen n

Solingen: Wupperbrücke wird noch in diesem Jahr neu gebaut (Freitag, 27.03.2020 05:12)

Solingen: Bauteile für die Strohner Brücke sind endlich da (23.06.202211:22)

Solingen: Stadt öffnet Strohner Brücke am Freitag 12.12.202217:49

Mittwoch, 10. Februar 2021

Nachruf Helmut Ruppert

 Regionalverband Bergisches Land

Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Mitglieds und geschätzten Aktiven Helmut Ruppert erfahren.

Samstag, 13. Dezember 2014

Neuer Fahrplan der S7 in Solingen ab 14.12.14

über den berechtigten Jubel zur Wiederinbetriebnahme der Müngstener Brücke ist der neue Fahrplan der S7 etwas untergegangen. Die Abfahrtzeiten an den Solinger Bahnhöfen verschieben sich abends und an den Wochenenden erheblich. Dadurch werden die Anschlüsse an die S1 am Solinger Hbf wieder günstiger.

Leider ist das noch nicht bis zur DB durchgedrungen. Trotz mehrfacher Hinweise gibt die Fahrplanauskunft bei www.bahn.de die abenteuerlichsten Reiseempfehlungen, die guten Anschlüsse zwischen S1 und S7 werden nicht gefunden!

Reisende sollten sich an die Fahrplanauskunft des VRR halten, dort sind die günstigen Verbindungen zu finden. Leider sieht sich aber auch der VRR nicht in der Lage, den Fahrpreis zu ermitteln.

Reiner Nießen

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Wiederinbetriebnahme der Müngstener Brücke am Sonntag, den 14. Dezember 2014

Der VCD hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die bestehende Brücke saniert und nicht durch einen hässlichen Beton-Neubau ersetzt oder die Bahnstrecke ganz eingestellt wurde. Das war nämlich schon in den 1980er Jahren durchaus in Erwägung gezogen worden. Damals wurde das Ruder durch Vorschläge zu einer Attraktivierung der Strecke mit neuen Bahnhöfen (Solingen-Mitte, Solingen-Grünewald, Solingen-Schmalzgrube, Remscheid-Mixsiepen, Remscheid-Kremenholl),die Sanierung der bestehenden Bahnhöfe und ein dichteres Taktangebot herumgerissen. Nicht alle Neubauten wurden verwirklicht, aber schließlich erfolgte im vergangenen Jahr – auch auf Initiative des VCD - die Aufwertung zu einer S-Bahn-Strecke.

Freitag, 20. Januar 2012

Deutsche Bahn: Sanierung der Müngstener Brücke bis 2016- Nachrichten bei Eurailpress


Foto: Christian Olsen
Bis 2016 soll die Sanierung der Müngstener Brücke abgeschlossen sein. Dies teilte die Deutsche Bahn am 17.01.2012 vor Ort mit.
Dafür sollen rund 30 Mio. EUR investiert werden. Für die Jahre 2012, 2013 und 2014 sind in den Schulferienzeiträumen im Sommer und Herbst bereits Baufenster mit Streckensperre angemeldet worden. Unter anderem sollen alle Brückenlager und der Rostschutz erneuert sowie Längsträger verstärkt werden. Damit soll das Bauwerk weitere 30 Jahre nutzbar sein. (cm)

Mittwoch, 20. Juli 2011

Beton-Neubau für Müngstener Brücke?

Bahn schönt Zahlen und lässt Brücken verkommen.

Im Eisenbahn Magazin (EM) 8/2011 auf Seite 17 wird die Frage der Sanierung oder des von der Bahn (DB Netz AG) angedachten Neubaus aufgeworfen und über die Gedanken der Bahn für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Müngstener Brücke berichtet (siehe Anlage). Hier soll offensichtlich der Neubau über Jahre Wartungskosten für die Brücke sparen.
Auf der selben Seite des EM steht eine Meldung über einen Infrastruktur-Zustands-bericht des Bundesrechnungshofs, der die Unterhalts- und Neubaupolitik der Bahn hinsichtlich der Finanzierung des heftig kritisiert: „Die Bahn schöne die für die Zu-schussgewährung vorgelegten Zahlen und lasse zudem ältere Brücken verfallen, damit der Bund (und damit der Steuerzahler) Neubauten finanziere.“ (siehe Anlage)
Dieses Vorhaben der Bahn kann nicht genügend angeprangert und der Öffentlichkeit bewusst gemacht werden, damit dem Bürger deutlich wird, wie Staatsunternehmen versuchen, ihre Gewinne mit allen Mitteln zu verbessern, manchmal sogar am Rande der Legalität.
Die politisch Verantwortlichen in NRW müssen die beabsichtigte Vergeudung von Steuermitteln und den Untergang von Kulturgütern mit allen Kräften verhindern. Der Lokalpresse sei gedankt für die Unterstützung der Bevölkerung und Politiker in ihren Anstrengungen.

Freitag, 24. Juni 2011

Tragfähigkeit der Müngstener Brücke nach Verstärkung und Neuberechnung

„So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt“
spricht Torquato Tasso in Goethes gleichnamigem Schauspiel.
Auch der kritische Beobachter der Diskussion über die Tragfähigkeit der Müngstener Brücke fühlt mehr und mehr eine Absicht der DB (Netz?), entweder die Strecke ganz aufzugeben oder sie mit geringst möglichen Kosten in Betrieb zu halten. Diese Absicht verstimmt den Reisenden, der auf die Bahnverbindung von Remscheid nach Solingen und Düsseldorf angewiesen ist und auch die Wirtschaft, die den Transportweg nutzt.
Soll der Versuch, den Güterverkehr über die Brücke als unwirtschaftlich dazustellen oder die Diskussion eines (Beton-) Neubaus der Brücke den Zugriff auf öffentliche Mittel vorbereiten? Es scheint, dass die DB damit ihren Gewinn zu Lasten der Öffentlichen Hand und somit des Steuerzahlers verbessern will.
Private Betreiber von Verkehren im DB Netz beschweren sich seit langem über Benachteiligungen. Verstärkt nicht das aktuelle Ergebnis der Freigabe der Brücke für die DB (Regio) Fahrzeuge mit 98,64 t Gesamtmasse und 13,7 t Radsatzlast und die Nicht-Zulassung des von Abellio vorgesehenen Coradia-LINT mit gesamt nur 92 t, aber 16 t Radsatzlast die Befürchtung, dass Wettbewerber von DB Gesellschaften behindert oder vom Wettbewerb ausgeschlossen werden sollen?
Oberstes Interesse der Reisenden und der Wirtschaft muss es sein, die Brücke in einem vollständig renovierten betriebsfähigen Zustand zu erhalten. Nicht umsonst bemühen sich jetzt alle politisch Verantwortlichen in Stadt und Land, das unnachahmliche Technische Denkmal und Aushängeschild des Bergischen Landes und Deutscher Ingenieurkunst zu erhalten. Das gelingt aber nur, wenn auch der
Gebrauchswert uneingeschränkt erhalten bleibt.
Die Brücke ist auch ein Magnet für den Tourismus. Man denke nur an die alljährlich stattfindenden Brückenfeste und deren Ausstrahlung und Werbewirkung für das Bergische Land. Was wäre der Brückenpark ohne „Die Brücke“?
Rückfragen:
Helmut Ruppert, Tel. 02191 / 69 43 28, E-Post: ruppert.helmut@t-onliine.de