Willkommen beim VCD Regionalverband Bergisches Land e.V.

Ein gutes Bus- und Bahnangebot, mehr Platz für Fahrräder, spritsparende Autos, mehr Sicherheit für Kinder: So sieht nachhaltige Mobilität für den VCD aus.
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Donnerstag, 16. Mai 2019

EINLADUNG Mitgliederversammlung 2019

Liebes Mitglied und Angehörige,
der VCD RV Bergisches Land lädt hiermit herzlich zu seiner Mitgliederversammlung 2019 ein. Sie findet statt am
Dienstag, dem 04.06.2019 von 18:00 bis 20:00 Uhr bei Utopiastadt
im ehemaligen Bahnhof Mirke, Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal
  1. Der Vorstand des VCD Regionalverbands Bergisches Land hat sich nach wie vor sehr intensiv um aktuelle Verkehrsprojekte gekümmert. Der Klimaschutz hat dabei erheblich an Bedeutung gewonnen, die Verkehrswende ist endlich ein Thema in den Städten..
  2. Schwerpunktthemen waren und sind ÖPNV, E-Mobilität, Fahrradförderung und Bürgerticket. Hier sind wir in vielen regelmäßig tagenden Arbeitsgruppen aktiv. 
  3. Der Vorstand hatte im Dezember 2017 eine deutlich ablehnende Stellungnahme zu den überzogenen Ausbauplanungen der L 419 in Ronsdorf abgegeben. Der Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren wird aber erst 2020 stattfinden.
  4. Großes Thema bleibt auch die projektierte Seilbahn zur Uni und nach Küllenhahn.
  5. Im September 2018 erfolgte die Einweihung des VCD-Lastenradverleihs in Solingen
  6. Für das laufende Jahr war und ist der Vorstand des VCD BL in etlichen Veranstaltungen eingespannt:
  7. Info-Stände u.a. auf dem Fest „Leben braucht Vielfalt“ in Solingen am 7. September
  8. Evtl. Beteiligung an der Falschparker-Aktionswoche 3.-7. Juli
Die aktive Arbeit bei uns vor Ort wird leider nach wie vor nur von wenigen Mitgliedern geleistet; daher sind die Möglichkeiten für Aktionen beschränkt. Weitere Aktive sind herzlich willkommen.
Dieses Jahr ist kein neuer Vorstand zu wählen.
Für die Mitgliederversammlung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:
  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Wahl der Versammlungsleitung und Protokollführung
  3. Genehmigung des letzten Protokolls
  4. Bericht des Vorstands, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer
  5. Aussprache und Entlastung des Vorstands
  6. Wahl der Delegierten zur Landesdelegiertenversammlung am 07.9.19 in Arnsberg
  7. Haushaltsplan 2019
  8. Anträge
  9. Ausblick
  10. Verschiedenes
VCD Regionalverband Bergisches Land

Donnerstag, 21. Februar 2019

Freies Lastenrad | Solingen

Der VCD Bergisches Land verleiht seit Oktober 2018 ein Lastenfahrrad mit Elektroantrieb kostenlos an seine Mitglieder, von Nichtmitgliedern wird eine Spende erwünscht

Solinger-Tageblatt.de Solinger Liwermang bald Stadt unterwegs

Freitag, 21. September 2018

Lastenrad: Solinger Liëwermang ist bald in der Stadt unterwegs

Der deutsche Verkehrsclub stellt ein E-Bike zum Gütertransport vor. Entliehen werden kann es im Zweirad-Center Legewie.

Von Andreas Erdmann

Ein neuer Trend, Lasten im Gütertransport nicht nur mit dem Kraftfahrzeug, sondern auch im Fahrradverkehr zu befördern, zeichnet sich jetzt auch in der Klingenstadt ab: Am Donnerstag wurde vorm Zweirad-Center Legewie am Südpark das erste frei ausleihbare Solinger Lastenrad mit dem Namen „Liëwermang“ vorgestellt.

„Elektro-Fahrräder wie die Liëwermang sind umwelt- und klimafreundlich. Anstelle von Kraftwagen vermehrt eingesetzt, können sie zukünftig zur Entlastung des Straßenverkehrs beitragen“, betonte Reiner Nießen vom Bergischen Regionalverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). „Unser Verein hat das neuartige Fahrzeug aus eigenen finanziellen Mitteln erworben und stellt es jetzt dem Zweirad-Center zur Ausleihe an Solinger Bürger zur Verfügung.“ Eine Gebühr erhebe man nicht, man bitte aber bei Nicht-Mitgliedern des VCD um eine freiwillige Spende.

Mit seiner Aktion „Lasten auf die Räder“ wirbt der Verkehrsverein für die weitere Verbreitung von Lastenrädern und setzt sich damit für eine zunehmend umweltschonende und emissionsärmere Abwicklung des Straßenverkehrs ein. „Dieses Rad fährt sich prima, angenehm sanft und ganz leise“, berichtete Fahrrad-Fan Helmut Ruppert, der sich zu einer allerersten Probefahrt auf den Sattel setzte. Er sei mit der Liëwermang nach Remscheid und zurück gefahren. „Steigungen schafft das Rad ohne Mühe, und man ist damit in der Stadt viel wendiger und beweglicher als mit dem Auto.“ Eines jedoch sei ihm bei der Probefahrt unangenehm aufgefallen: „Was die Radwege betrifft, ist in Remscheid, aber auch in Solingen noch einiges zu verbessern.“

Der Name des Lasten-Rads hat in der Klingenstadt Tradition

Den Namen Liëwermang habe man bewusst für die Klingenstadt ausgewählt, erklärte Reiner Nießen. Der Name entspricht einem Begriff der Solinger Mundart für einen besonderen Tragekorb, den es früher nur in Solingen und im Bergischen Land gab.

Bei der „Liëwermang“ handelt es sich um einen meist aus Rohr geflochtenen Korb mit zwei Henkeln, in dem die sogenannten „Liëwerfrauen“ (Lieferfrauen) Klingen, Messer und Scheren auf dem Kopf transportierten. Mit einem Kissen, dem sogenannten „Pölf“, saß die „Mang“ auf dem Kopf auf. Das Ausliefern war eine Plackerei. „So hätten die früheren Liëwerfrauen sich über unsere Liëwermang sicher sehr gefreut.“

LASTEN-FAHRRAD
AUSLEIHE Das E-Bike Liëwermang hat seinen festen Standort im Ladenlokal des Zweirad-Centers Legewie am Südpark 2. Dort wird es im Auftrag des VCD zu den Öffnungszeiten des Ladens, montags bis freitags von 10 bis 18.30 Uhr und samstags von 9.30 bis 16 Uhr, verliehen. Die Ausleihe erfolgt stundenweise, um möglichst viele Interessenten zu bedienen. Die Rückgabe muss innerhalb der Öffnungszeiten erfolgen.
RESERVIERUNG Es ist ratsam, sich im Vorhinein unter der Nummer Tel. 81 97 37 über die Verfügbarkeit des Rades zu erkundigen und Reservierungen vorzunehmen.
Bei dem Lastenrad handelt es sich um ein einspuriges Elektro-Fahrrad der Marke Babboe city-E Mountain. Es verfügt über einen Yamaha-Mittelmotor mit Kraftsensor und stufenloser NuVinci Gangschaltung. „Diese ermöglicht ein Fahren ohne Ruckeln“, erklärt VCD-Mitglied Joachim Bruns. Dadurch eignet es sich laut Hersteller besonders für Steigungen, Tunnel und Brücken. Mit seiner Tretunterstützung mittels Pedalen kann es auch wie ein herkömmliches Fahrrad ohne Motor gefahren werden. Das Lastenfahrzeug verfügt über eine geräumige Transportbox – der eigentlichen Liëwermang. In dieser können Traglasten vielfältiger Art befördert werden: So Kartons oder Kisten, Koffer, Kleinmöbel, Kästen mit Flaschen, Einkäufe.

„Auch bis zu zwei Kinder lassen sich in der Box befördern“, erklärt Reiner Nießen. „Zu deren Sicherung wurden im Innenraum Anschnallgurte mit eingebaut.“ Die Nutzlast der Box betrage maximal 80 Kilogramm. Das Gewicht des Fahrers dürfe 100 Kilogramm nicht überschreiten. Laut Hersteller beträgt die Reichweite der Elektro-Unterstützung bei voller Akkuladung bis zu 40 Kilometer. „Ausleihen kann es jeder über 18 Jahren“, erklärt Heiko Legewie vom Zweirad-Center. „Ab Montag startet der Verleih. Vorher stellen wir das Rad beim Aktionstag ‚Leben braucht Vielfalt‘ vor.“ Es gebe schon einige Anmeldungen. Legewie: „Natürlich sind wir auch für Wartung des Rades zuständig.“

Dienstag, 24. Oktober 2017

Busfahrscheine für Kurzstrecken

ÖPNV-Fahrgastbeirat will zurück zur alten Kurzstrecken-Regelung

In seiner Sitzung vom 13. September 2017 hat der ÖPNV-Fahrgastbeirat die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Solingen gebeten, sich beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) für eine Rückkehr zur bis 31.5.2016 in Solingen gültigen Kurzstreckenregelung einzusetzen. Der Beschluss war einstimmig!

Samstag, 23. September 2017

Solingen | Kein neuer Bahnhof für Landwehr/Wiescheid

Solingen. Die bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßt die Möglichkeit, wonach in den kommenden Jahren eine Reihe neuer Bahnstationen in der Region entstehen könnten. Von Martin Oberpriller

Donnerstag, 7. September 2017

Einladung zu einer Informationsveranstaltung | L419 – Für und Wider die Südtangente

Dienstag, 12.09.2017 ab 19 Uhr in der Citykirche, Kirchstraße 2 in Wuppertal-Elberfeld

Der VCD Regionalverband Bergisches Land e.V. lädt alle Interessierten zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in die Citykirche Elberfeld zum Thema Ausbau L419/Parkstraße ein.

Referenten sind Jürgen Wernecke (Bürgerinitiative Keine Autobahn durch Ronsdorf) und Prof. em. Klaus Schilling (Bürgerinitiative Boltenberg). Moderator: Prof. Marc Gennat.

Nachdem Straßen NRW die Ausbaupläne bei der Bezirksregierung eingereicht hat, wird mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens bis Ende des Jahres gerechnet.

Dienstag, 25. April 2017

Projektierte Seilbahn in Wuppertal

Stellungnahme zur Standardisierten Bewertung

Die Wuppertaler Stadtwerke haben Mitte April 2017 das Ergebnis der „Kosten-Nutzen_Untersuchung in Anlehnung an die Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung“ für das Seilbahn-Projekt vorgelegt. Darin werden neue Fakten und Berechnungen genannt, welche die Sinnhaftigkeit des Seilbahn-Projekts in seiner bislang geplanten Form in Frage stellen:

1. Verkehrliche Auswirkungen

Insbesondere die geplante drastische Reduzierung des Busverkehrs in Cronenberg führt zu erheblichen Problemen. Dadurch wird laut Gutachter die Nutzung des ÖPNV südlich Hahnerberg deutlich zurückgehen (s. Anlagen 1 und 2). Dementsprechend wird der Autoverkehr auf der stark belasteten Achse Sudberg – Cronenberg – Hahnerberg weiter zunehmen.
Dies kann nicht im Sinne der dortigen Bevölkerung sein und widerspricht dem Ansatz, den ÖPNV in Wuppertal zu stärken!

2. Kosten

Die geplanten Investitionskosten der Seilbahn sind drastisch auf ca. 83 Mio Euro gestiegen. Ursprünglich war von 52 Mio Euro die Rede, damit wurde auch das sog. Bürgergutachten erstellt. Die jetzt ermittelten Investitionskosten dürften aber noch bei weitem übertroffen werden, siehe Döppersberg.
Die Betriebskosten der Seilbahn beruhen zum größten Teil auf zu niedrig angesetztem Personal. An den insgesamt sechs Ein- und Ausstiegsstationen sollen nur 3 Bedienstete zur Verfügung stehen. Anders als bei klassischen Seilbahnen kann ein Mitarbeiter aber Aus- und Einsteiger wegen der räumlichen Trennung nicht nacheinander abfertigen, zumal die geringe Fahrzeugfolgezeit keinen Ortswechsel zulässt.
Da das gesamte Seilbahn-Konzept auf einer Reduzierung des Busverkehrs beruht, sind bei weiter steigenden Kosten noch mehr Buskürzungen zu erwarten, als ohnehin schon geplant!

3. Umweltauswirkungen

In der Standardisierten Bewertung wird von positiven Umweltauswirkungen durch die Seilbahn ausgegangen. Hinsichtlich der bereits genannten ungünstigen Verkehrsverlagerungen in Cronenberg eine gewagte These.
Wie der Gutachter auf 320.000 Euro jährliche Abgasreduzierung durch eingesparte PKW-Kilometer kommt, ist nicht ersichtlich. Dem werden 50.000 Euro/Jahr zusätzliche Abgase im ÖV-Angebot (gemeint ist wohl die Differenz zwischen Seilbahn und eingespartem Busverkehr) gegenüber gestellt.
Es ist ersichtlich, dass die Umstellung von Dieselbus- auf Seilbahnverkehr einen negativen Effekt auf die Umwelt hat. Dies ist vor allem auf den immens hohen Stromverbrauch der Seilbahn zurückzuführen.

Resümé

Eine Umstellung des heutigen Dieselbusverkehrs auf elektrischen Antrieb (O-Bus) wäre aus verkehrlicher Sicht, aber auch hinsichtlich der Kosten und Auswirkungen auf die Umwelt wesentlich effektiver als das Seilbahn-Konzept. Angeregt vom VCD haben die Universität Wuppertal und die TH Aachen im Jahr 2012 das O-Bus-System in Solingen untersucht. Sowohl aus Umweltsicht als auch unter finanziellen Gesichtspunkten hat der O-Bus deutliche Vorteile gegenüber dem Dieselbusbetrieb, vor allem in bewegtem Gelände.

Derzeit wird in Solingen ein neuer Batterie-O-Bus (BOB) entwickelt, der auf Teilstrecken von Oberleitung gespeist wird und auf den übrigen Streckenabschnitten im Akku-Betrieb fährt. Eine von Seiten der WSW angeführte mangelnde Akzeptanz des O-Bus-Systems erscheint unbegründet, die Solinger lieben ihr „Stangentaxi“.

VCD Regionalverband Bergisches Land e.V.
Reiner Nießen