„So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt“
spricht Torquato Tasso in Goethes gleichnamigem Schauspiel.
Auch der kritische Beobachter der Diskussion über die Tragfähigkeit der Müngstener Brücke fühlt mehr und mehr eine Absicht der DB (Netz?), entweder die Strecke ganz aufzugeben oder sie mit geringst möglichen Kosten in Betrieb zu halten. Diese Absicht verstimmt den Reisenden, der auf die Bahnverbindung von Remscheid nach Solingen und Düsseldorf angewiesen ist und auch die Wirtschaft, die den Transportweg nutzt.
Soll der Versuch, den Güterverkehr über die Brücke als unwirtschaftlich dazustellen oder die Diskussion eines (Beton-) Neubaus der Brücke den Zugriff auf öffentliche Mittel vorbereiten? Es scheint, dass die DB damit ihren Gewinn zu Lasten der Öffentlichen Hand und somit des Steuerzahlers verbessern will.
Private Betreiber von Verkehren im DB Netz beschweren sich seit langem über Benachteiligungen. Verstärkt nicht das aktuelle Ergebnis der Freigabe der Brücke für die DB (Regio) Fahrzeuge mit 98,64 t Gesamtmasse und 13,7 t Radsatzlast und die Nicht-Zulassung des von Abellio vorgesehenen Coradia-LINT mit gesamt nur 92 t, aber 16 t Radsatzlast die Befürchtung, dass Wettbewerber von DB Gesellschaften behindert oder vom Wettbewerb ausgeschlossen werden sollen?
Oberstes Interesse der Reisenden und der Wirtschaft muss es sein, die Brücke in einem vollständig renovierten betriebsfähigen Zustand zu erhalten. Nicht umsonst bemühen sich jetzt alle politisch Verantwortlichen in Stadt und Land, das unnachahmliche Technische Denkmal und Aushängeschild des Bergischen Landes und Deutscher Ingenieurkunst zu erhalten. Das gelingt aber nur, wenn auch der
Gebrauchswert uneingeschränkt erhalten bleibt.
Die Brücke ist auch ein Magnet für den Tourismus. Man denke nur an die alljährlich stattfindenden Brückenfeste und deren Ausstrahlung und Werbewirkung für das Bergische Land. Was wäre der Brückenpark ohne „Die Brücke“?
Rückfragen:
Helmut Ruppert, Tel. 02191 / 69 43 28, E-Post: ruppert.helmut@t-onliine.de
Willkommen beim VCD Regionalverband Bergisches Land e.V.
Ein gutes Bus- und Bahnangebot, mehr Platz für Fahrräder, spritsparende Autos, mehr Sicherheit für Kinder: So sieht nachhaltige Mobilität für den VCD aus.
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Freitag, 24. Juni 2011
Donnerstag, 7. April 2011
Comenius Projekt
Der VCD hat das Remscheider Comenius Projekt "Sustainable Living" der Albert-Einstein-Gesamtaschule durch einen Vortrag über alternative Verkehrstechniken unterstützt.
Darüber hat u.A. der RGA berichtet.
Sonntag, 20. März 2011
12. Fachkonferenz Junge Menschen und Mobilität - Mobilitätsverhalten und neue Kommunikationsmittel
10. und 11. Mai 2011 in Köln
Die Fachveranstaltung richtet sich insbesondere an Vertreter/innen der Verkehrsunternehmen, Stadt- und Verkehrsplaner/innen der Kommunen, an Lehrer/innen und an Multiplikatoren der Polizei sowie aus Verbänden.
Die Anmeldung ist bis zum 02. Mai 2011 möglich.
Programm und Anmeldeformular (PDF 0,7 MB)
Konferenz 2011
Verkehrsverhalten und neue Kommunikationsmittel
Wie wirken veränderte Lebensstile und neue Kommunikationsmittel auf das Mobilitätsverhalten junger Menschen? Welche Konsequenzen ergeben sich aus Erkenntnissen der Mobilitätsstilforschung für die schulische Mobilitätserziehung einerseits? Und wie bezieht ein kommunales Mobilitätsmanagement andererseits die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen erfolgreich ein? Wie erreiche ich junge Menschen mit meinem Projekt? Diesen Fragen widmet sich die diesjährige Fachveranstaltung „Junge Menschen und Mobilität“. Hierbei wird von einer multimodalen Mobilität ausgegangen, die die verschiedenen Verkehrsträger einbezieht.Die Fachveranstaltung richtet sich insbesondere an Vertreter/innen der Verkehrsunternehmen, Stadt- und Verkehrsplaner/innen der Kommunen, an Lehrer/innen und an Multiplikatoren der Polizei sowie aus Verbänden.
Die Anmeldung ist bis zum 02. Mai 2011 möglich.
Konferenz 2011
Dienstag, 15. März 2011
Das ist doch unser Geld
Fr, 1.4.11 16 bis 19 Uhr Landesstiftung
Impulse: u.a.,
Anne Lütkes, Regierungspräsidentin Düsseldorf,
Florian Boettcher (TU Kaiserslautern, Gutachten „Haushaltsausgleich und Schuldenabbau - Konzept zur Rückgewinnung kommunaler Finanzautonomie im Land Nordrhein-Westfalen), TU Kaiserslautern,
Jutta Velte, Vorstand Heinrich Böll Stiftung NRW
Ort: Alte Feuerwache, Wuppertal
Gebühr: kostenfrei
Seminar: 1002-11
weitere Informationen unter: mona.neubaur@boell-nrw.de
Spielräume für Bürgerhaushalte in überschuldeten Kommunen
Viele Kommunen befinden sich in der Vergeblichkeitsfalle, laufen Gefahr sich zu überschulden. Mit einem Bürgerhaushalt und der damit vereinbarten Rechenschaftslegung über den Umgang mit den Vorschlägen der BürgerInnen, kann eine neue Qualität der Beteiligung erreicht werden. Wäre dies ein möglicher Lösungsweg oder nur ein Ablenkungsmanöver gegenüber den eigentlichen Ursachen?Impulse: u.a.,
Anne Lütkes, Regierungspräsidentin Düsseldorf,
Florian Boettcher (TU Kaiserslautern, Gutachten „Haushaltsausgleich und Schuldenabbau - Konzept zur Rückgewinnung kommunaler Finanzautonomie im Land Nordrhein-Westfalen), TU Kaiserslautern,
Jutta Velte, Vorstand Heinrich Böll Stiftung NRW
Ort: Alte Feuerwache, Wuppertal
Gebühr: kostenfrei
Seminar: 1002-11
weitere Informationen unter: mona.neubaur@boell-nrw.de
Veranstalter | Heinrich-Böll-Stiftung NRW |
Veranstaltungsort | Siehe Beschreibung der Veranstaltung |
Anmeldung | Anmeldeformular Veranstaltungsflyer |
Dienstag, 1. März 2011
Reiner Nießen, Bergisches Land - Erlebnisradtouren rund um Kultur, Natur und Genuss - Droste Buchverlag
Die schönsten Radtouren im Bergischen Land!
Lust auf Kultur? Wie wäre es mit einer Museumsrunde durch Solingen mit Messern, Pinseln sowie Dick und Doof? Oder lieber raus in die Natur und am "Bergischen Amazonas" radeln? Vielleicht ist die Zeit auch reif für puren Genuss? Dann lädt Remscheid zu einer Schlemmertour ein. Der handliche Droste Radtourenführer bietet detailliert beschriebene Radtouren mit den Themenschwerpunkten Natur, Kultur und Genuss, fundierte Hintergrundinformationen zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand sowie Karte und Serviceteil mit wichtigen Fakten zu jeder Tour inklusive Einkehrmöglichkeiten.
Droste Buchverlag:
Lust auf Kultur? Wie wäre es mit einer Museumsrunde durch Solingen mit Messern, Pinseln sowie Dick und Doof? Oder lieber raus in die Natur und am "Bergischen Amazonas" radeln? Vielleicht ist die Zeit auch reif für puren Genuss? Dann lädt Remscheid zu einer Schlemmertour ein. Der handliche Droste Radtourenführer bietet detailliert beschriebene Radtouren mit den Themenschwerpunkten Natur, Kultur und Genuss, fundierte Hintergrundinformationen zu Sehenswürdigkeiten am Wegesrand sowie Karte und Serviceteil mit wichtigen Fakten zu jeder Tour inklusive Einkehrmöglichkeiten.
Montag, 10. Januar 2011
WSW nehmen Stellung zur Kritik am Nahverkehr
Die Wuppertaler Stadtwerke haben die gemeinsame Pressemitteilung von ADFC, VCD und Pro Bahn mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Sowohl der eine oder andere Vorwurf, wie auch der Zeitpunkt, zu dem diese geäußert werden, lassen Fragen offen. Hier eine Stellungnahme zu den zentralen Punkten:
Gemeinsame Presseerklärung von ADFC Wuppertal, Pro Bahn Bergisch Land und VCD Bergisch Land zur Nahverkehrssituation in Wuppertal
In der Lüntenbeck räumen die Bürger selber die Haltestelle frei (adfc) |
Aus unserer Sicht kann das jedoch keine Rechtfertigung für eine wochenlange Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs in weiten Teilen des Stadtgebiets sein. Sowohl die Abwicklung des Verkehrs als auch die Informationspolitik waren vollkommen unzureichend.
Genug geräumt! Wo bleibt der Bus? So erging es vielen Wuppertalern in den letzten Wochen. (adfc) |
Erste Aufgabe ist die Sicherstellung der Bedienung aller Stadtteile. Auch bei akuten Schneefällen muss ein Grundnetz aufrecht erhalten werden, dass die Andienung aller Stadtteile sicherstellt. Ist das mit den Bussen in der heutigen Ausstattung nicht zu lösen, muss zum Beispiel der Einsatz von Bussen mit Schneeketten erwogen werden. Stattdessen gab es seitens der WSW aber bei aufkommenden Problemen meist einen zentral verordneten Stillstand auf allen Strecken.
Spätestens nach zwei bis drei Tagen muss der Linienweg aller Strecken wieder bedient werden. Werden Fahrwege zu schmal, um einen Begegnungsverkehr zuzulassen, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. PKW, die den Linienverkehr behindern, sind notfalls abzuschleppen. Außerdem können in diesen Straßen temporäre Halteverbotszonen eingerichtet werden, an denen eine Begegnungsfläche für große Fahrzeuge eingerichtet wird. Ist das nicht möglich, muss über die Einrichtung temporärer Einbahnstraßen nachgedacht werden. Durch Einwegverkehr kann dann über die Anbindung an die Hauptstrecken zumindest ein Angebot für den Grundbedarf geschaffen werden. Sind die Straßenverhältnisse so schlecht, dass die Busse Probleme auf schneeglatter Fahrbahn bekommen, ist über Pendelverkehr mit Fahrzeugen mit Schneeketten nachzudenken. Eine weitere Option besteht im Einsatz von z.B. Großraumtaxis im regelmäßigen Pendelverkehr zu den Anbindungspunkten der noch verkehrenden Linien.
Haltestellen sind so zeitnah zu räumen, dass Fahrgäste auch Zustieg zu den Bussen bekommen. Das dies noch nicht einmal an den zentralen Haltestellen wie dem Hauptbahnhof/Döppersberg gelingt, ist unverständlich. Auf Grund der großen Zahl an Haltestellen im Stadtgebiet ist das sicher nicht überall zu gewährleisten. Wenn ein Bus führe, wären aber vermutlich auch viele BürgerInnen zur freiwilligen Hilfe bereit, wenn man sie darum bittet.
Die Informationspolitik der Stadtwerke ist ein Fiasko. Probleme im Busverkehr gab es seit Ende November. Im Internet waren die Informationen erst in zweiter oder dritter Ebene der Seiten zu finden. Selbst Anfang Januar konnte man auf den Internetseiten keine Linienspezifischen Informationen abrufen. Die vage Angabe über Störungen in Stadtteilen ist aber unnütz. Kunden benötigen konkrete Informationen zu einzelnen Linienwegen und Haltestellen. Zusätzlich wurden manche Bereiche nicht erwähnt, obwohl es wochenlang keinen Busverkehr gab (Beispiel die Quartiersbuslinien ab Sonnborn). Auch telefonisch waren keine besseren Auskünfte zu erlangen.
Eine gut informierte telefonische Hotline muss vorgehalten werden. Diese Informationen müssen außerdem, auch zur Entlastung der Hotline, permanent im Internet aktualisiert werden.
Die von uns gemachten Vorschläge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Leider hatten wir aber in den vergangenen Wochen den Eindruck, dass es seitens der WSW keine adäquate Reaktion auf die Wetterbedingungen gegeben hat.
Im topographisch mindestens ebenso schwierigen Remscheid haben es die Verkehrsbetriebe trotz mancher Einschränkungen besser gemeistert. Vielleicht wäre in Zusammenarbeit etwas zu verbessern.
ADFC, Pro Bahn und VCD sind klare Befürworter einer Verkehrspolitik mit Schwerpunkten im ÖPNV. Wir fordern aber eine bessere Vorsorge für den für die Zukunft ein und können nicht verstehen, dass es nicht schon nach den weitgehend gleichgelagerten Problemen des Winters 2009/2010 Krisenpläne gegeben hat. Wir fordern eine Konzeption für die Zukunft, die das Mobilitätsbedürfnis der Stadtbevölkerung sicherstellt.
Betroffene Stammkunden müssen für die nicht erbrachten Leistungen der vergangenen Wochen durch Rückzahlung von Abonnementsgebühren angemessen entschädigt werden.
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