Dienstag, 12.09.2017 ab 19 Uhr in der Citykirche, Kirchstraße 2 in Wuppertal-Elberfeld
Der VCD Regionalverband Bergisches Land e.V. lädt alle Interessierten zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in die Citykirche Elberfeld zum Thema Ausbau L419/Parkstraße ein.
Referenten sind Jürgen Wernecke (Bürgerinitiative Keine Autobahn durch Ronsdorf) und Prof. em. Klaus Schilling (Bürgerinitiative Boltenberg). Moderator: Prof. Marc Gennat.
Nachdem Straßen NRW die Ausbaupläne bei der Bezirksregierung eingereicht hat, wird mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens bis Ende des Jahres gerechnet.
Willkommen beim VCD Regionalverband Bergisches Land e.V.
Ein gutes Bus- und Bahnangebot, mehr Platz für Fahrräder, spritsparende Autos, mehr Sicherheit für Kinder: So sieht nachhaltige Mobilität für den VCD aus.
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Donnerstag, 7. September 2017
Dienstag, 25. April 2017
Projektierte Seilbahn in Wuppertal
Stellungnahme zur Standardisierten Bewertung
Die Wuppertaler Stadtwerke haben Mitte April 2017 das Ergebnis der „Kosten-Nutzen_Untersuchung in Anlehnung an die Verfahrensanleitung zur Standardisierten Bewertung“ für das Seilbahn-Projekt vorgelegt. Darin werden neue Fakten und Berechnungen genannt, welche die Sinnhaftigkeit des Seilbahn-Projekts in seiner bislang geplanten Form in Frage stellen:1. Verkehrliche Auswirkungen
Insbesondere die geplante drastische Reduzierung des Busverkehrs in Cronenberg führt zu erheblichen Problemen. Dadurch wird laut Gutachter die Nutzung des ÖPNV südlich Hahnerberg deutlich zurückgehen (s. Anlagen 1 und 2). Dementsprechend wird der Autoverkehr auf der stark belasteten Achse Sudberg – Cronenberg – Hahnerberg weiter zunehmen.Dies kann nicht im Sinne der dortigen Bevölkerung sein und widerspricht dem Ansatz, den ÖPNV in Wuppertal zu stärken!
2. Kosten
Die geplanten Investitionskosten der Seilbahn sind drastisch auf ca. 83 Mio Euro gestiegen. Ursprünglich war von 52 Mio Euro die Rede, damit wurde auch das sog. Bürgergutachten erstellt. Die jetzt ermittelten Investitionskosten dürften aber noch bei weitem übertroffen werden, siehe Döppersberg.Die Betriebskosten der Seilbahn beruhen zum größten Teil auf zu niedrig angesetztem Personal. An den insgesamt sechs Ein- und Ausstiegsstationen sollen nur 3 Bedienstete zur Verfügung stehen. Anders als bei klassischen Seilbahnen kann ein Mitarbeiter aber Aus- und Einsteiger wegen der räumlichen Trennung nicht nacheinander abfertigen, zumal die geringe Fahrzeugfolgezeit keinen Ortswechsel zulässt.
Da das gesamte Seilbahn-Konzept auf einer Reduzierung des Busverkehrs beruht, sind bei weiter steigenden Kosten noch mehr Buskürzungen zu erwarten, als ohnehin schon geplant!
3. Umweltauswirkungen
In der Standardisierten Bewertung wird von positiven Umweltauswirkungen durch die Seilbahn ausgegangen. Hinsichtlich der bereits genannten ungünstigen Verkehrsverlagerungen in Cronenberg eine gewagte These.Wie der Gutachter auf 320.000 Euro jährliche Abgasreduzierung durch eingesparte PKW-Kilometer kommt, ist nicht ersichtlich. Dem werden 50.000 Euro/Jahr zusätzliche Abgase im ÖV-Angebot (gemeint ist wohl die Differenz zwischen Seilbahn und eingespartem Busverkehr) gegenüber gestellt.
Es ist ersichtlich, dass die Umstellung von Dieselbus- auf Seilbahnverkehr einen negativen Effekt auf die Umwelt hat. Dies ist vor allem auf den immens hohen Stromverbrauch der Seilbahn zurückzuführen.
Resümé
Eine Umstellung des heutigen Dieselbusverkehrs auf elektrischen Antrieb (O-Bus) wäre aus verkehrlicher Sicht, aber auch hinsichtlich der Kosten und Auswirkungen auf die Umwelt wesentlich effektiver als das Seilbahn-Konzept. Angeregt vom VCD haben die Universität Wuppertal und die TH Aachen im Jahr 2012 das O-Bus-System in Solingen untersucht. Sowohl aus Umweltsicht als auch unter finanziellen Gesichtspunkten hat der O-Bus deutliche Vorteile gegenüber dem Dieselbusbetrieb, vor allem in bewegtem Gelände.Derzeit wird in Solingen ein neuer Batterie-O-Bus (BOB) entwickelt, der auf Teilstrecken von Oberleitung gespeist wird und auf den übrigen Streckenabschnitten im Akku-Betrieb fährt. Eine von Seiten der WSW angeführte mangelnde Akzeptanz des O-Bus-Systems erscheint unbegründet, die Solinger lieben ihr „Stangentaxi“.
VCD Regionalverband Bergisches Land e.V.
Reiner Nießen
Freitag, 7. April 2017
EINLADUNG Mitgliederversammlung 2017
Liebes Mitglied und Angehörige,
der VCD RV Bergisches Land lädt hiermit herzlich zu seiner Mitgliederversammlung 2017 ein. Sie findet statt am
der VCD RV Bergisches Land lädt hiermit herzlich zu seiner Mitgliederversammlung 2017 ein. Sie findet statt am
Montag, dem 15.05.2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr bei Utopiastadt
im ehemaligen Bahnhof Mirke, Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal
im ehemaligen Bahnhof Mirke, Mirker Straße 48, 42105 Wuppertal
- Der Vorstand des VCD Regionalverbands Bergisches Land hat sich nach wie vor sehr intensiv um aktuelle Verkehrsprojekte gekümmert.
- Schwerpunktthemen waren und sind noch immer ÖPNV, E-Mobilität, Fahrradförderung, Bürgerticket und Tempo 30. Hier sind wir in vielen regelmäßig tagenden Arbeitsgruppen aktiv.
- Großes Thema bleibt auch die projektierte Seilbahn zur Uni und nach Küllenhahn.
Für das laufende Jahr war und ist der Vorstand des VCD BL in etlichen Veranstaltungen eingespannt: - Info-Stände u.a. beim Fest „Leben braucht Vielfalt“ in Solingen am 16. September.
- In Wuppertal steht die Aufstellung eines neuen Nahverkehrsplans an. Dafür wurde von der Stadt eine Expertengruppe gegründet, der für den VCD Jörg Werbeck angehört.
Dieses Jahr ist kein neuer Vorstand zu wählen.
Für die Mitgliederversammlung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:
Für die Mitgliederversammlung ist folgende Tagesordnung vorgesehen:
- Begrüßung und Festlegung der Beschlussfähigkeit
- Wahl der Versammlungsleitung und Protokollführung
- Genehmigung des letzten Protokolls
- Bericht des Vorstands, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer
- Aussprache und Entlastung des Vorstands
- Wahl der Deligierten zur Landesdeligiertenversammlung
- Haushaltsplan 2017
- Anträge
- Ausblick
- Verschiedenes
Donnerstag, 2. Februar 2017
BUVKO | 2017 in Wuppertal: „Lebens(t)raum Straße – ökologisch und sozial“
Foto: public domain, https://commons.wikimedia.org |
Über Vorschläge und Angebote zum Programm würden wir uns sehr freuen. Bitte nutzen Sie z.B. dazu unser Kontaktformular.
Inhaltlich soll ein Fokus auf Innenstädte und Hauptstraßen gelegt werden, da sich hier die Probleme der Mobilität konzentrieren. Die Teilnehmer/innen und Vortragenden werden daher u.a. ausloten, wie man erreichen kann, dass Behörden (re)agieren. Unter unserem Motto „Lebens(t)raum Straße – ökologisch und sozial“ soll auch Positives hervorgehoben werden, z.B.: Was können die Bürger/innen mit dem dem Autoverkehr abgetrotzten Raum alles machen?"
www.buvko.de
Dicke Luft in NRW-Städten? Autos raus – aber sofort! | Markt Video | ARD Mediathek
01.02.2017 | 15 Min. | Verfügbar bis 01.02.2018 | Quelle: WDR
Es herrscht dicke Luft in NRW's Städten, erst recht jetzt in der kalten Jahreszeit: Die Menschen ächzen unter dem sogenannten Individualverkehr: Dreck, Lärm, Stau. Keiner hierzulande - Bürger, Politik, Industrie - will ehrlich über echte Zukunftslösungen diskutieren, niemand will auf sein Auto verzichten. Doch es muß schnell gehandelt werden, fordert Markt in seiner Rubrik „Gegen den Strich“: Dicke Luft in den Städten? Raus mit allen Verbrenner-Autos. Und zwar sofort!
Dicke Luft in NRW-Städten? Autos raus – aber sofort! | Markt Video | ARD MediathekFreitag, 25. November 2016
Busverkehr in Solingen - VCD erfährt breite Unterstützung
Die Stadtverwaltung Solingen hat erhebliche Kürzungen im Busverkehr vorgeschlagen. Insgesamt sollen ca. 600.000 Euro pro Jahr eingespart werden. Dagegen ist der Verteter des VCD im ÖPNV-Fahrgastbeirat der Stadt Solingen, Vorstandsmitglied Reiner Nießen, zu Felde gezogen. Seine entsprechende Stellungnahme erfährt eine breite bürgerschaftliche Unterstützung. Vertreter von Senioren und
Behinderten, das Frauenforum, Bündnis für Familien, der Jugendstadtrat und weitere Gruppen haben sich ebenfalls gegen die geplanten
Streichungen im Fahrplan ausgesprochen.
In einer Sondersitzung des Fahrgastbeirats am 28.11.16 soll eine Empfehlung an den zuständigen Ratsausschuss ausgesprochen werden. Bestimmte Kürzungen will der Fahrgastbeirat mittragen, jedoch nur bis zur Höhe von 200.000 Euro pro Jahr, entsprechend dem Beschluss zum Haushaltssanierungsplan von 2014. Das Niveau des Nahverkehrsplans soll nicht angetastet werden.
In einer Sondersitzung des Fahrgastbeirats am 28.11.16 soll eine Empfehlung an den zuständigen Ratsausschuss ausgesprochen werden. Bestimmte Kürzungen will der Fahrgastbeirat mittragen, jedoch nur bis zur Höhe von 200.000 Euro pro Jahr, entsprechend dem Beschluss zum Haushaltssanierungsplan von 2014. Das Niveau des Nahverkehrsplans soll nicht angetastet werden.
Dienstag, 8. März 2016
VCD empört über geplante drastische Fahrpreiserhöhung
Der Verkehrsclub Deutschland, Regionalverband Bergisches Land e.V., lehnt die geplante Änderungen des Kurzstreckentarifs in Solingen ab, da es sich um verkappte saftige Preiserhöhungen handelt.
Seitens der Stadtwerke Solingen wurde im Fahrgastbeirat am 03.03.2016 eine vom VRR initiierte Änderung des Kurzstreckentarifs zum 01. Juni 2016 angekündigt:
Künftig soll man mit einem Kurzstreckenfahrschein nur noch 3 Haltestellen weit fahren dürfen, unabhängig von der Fahrstrecke. Derzeit sind es, je nach Haltestellenabstand, bis zu 7 Haltestellen. Das bedeutet eine Fahrstrecke von 1,5 bis 2 Km Länge, künftig soll teilweise bereits nach 750 m Schluss sein. Statt 1,60 € sind dann 2,60 € fällig! Ein Umsteigen soll auch nicht mehr erlaubt sein.
Das Ganze wird ohne politischen Beschluss durchgesetzt, eine öffentliche Diskussion ist nicht erwünscht. Dabei liegt es durchaus im Ermessen der Stadtwerke, wie die Vorgabe des VRR umzusetzen ist. So gibt es auch heute schon von Stadt zu Stadt sehr unterschiedliche Handhabungen des VRR-Tarifs.
Die jetzige Regelung hat sich seit über 30 Jahren bewährt und ist den regelmäßigen Fahrgästen geläufig. Außerdem steht an jeder Haltestelle, wie weit man mit dem Kurzstreckenticket fahren darf. Ein vom VRR angeführtes Informationsdefizit besteht demnach nicht.
Im Gegenteil: Künftig muss man aufpassen, mit welcher Buslinie man z.B. vom Rathausplatz zum Klinikum fährt. Mit der Linie 692 sind das 3 Haltestellen, mit der 693 deren vier. Auch bei der Fahrt vom Hauptbahnhof mit der 681 nach Merscheid droht Ungemach: In dieser Richtung sind das 4 Haltestellen, in Gegenrichtung nur drei!
Man könnte noch seitenweise solche Probleme anführen, die es heute nicht gibt. Deshalb fordern wir einen Verzicht auf diesen Schnellschuss!
Wir hoffen auf eine deutliche Unterstützung von offizieller Seite.
Reiner Nießen
Seitens der Stadtwerke Solingen wurde im Fahrgastbeirat am 03.03.2016 eine vom VRR initiierte Änderung des Kurzstreckentarifs zum 01. Juni 2016 angekündigt:
Künftig soll man mit einem Kurzstreckenfahrschein nur noch 3 Haltestellen weit fahren dürfen, unabhängig von der Fahrstrecke. Derzeit sind es, je nach Haltestellenabstand, bis zu 7 Haltestellen. Das bedeutet eine Fahrstrecke von 1,5 bis 2 Km Länge, künftig soll teilweise bereits nach 750 m Schluss sein. Statt 1,60 € sind dann 2,60 € fällig! Ein Umsteigen soll auch nicht mehr erlaubt sein.
Das Ganze wird ohne politischen Beschluss durchgesetzt, eine öffentliche Diskussion ist nicht erwünscht. Dabei liegt es durchaus im Ermessen der Stadtwerke, wie die Vorgabe des VRR umzusetzen ist. So gibt es auch heute schon von Stadt zu Stadt sehr unterschiedliche Handhabungen des VRR-Tarifs.
Die jetzige Regelung hat sich seit über 30 Jahren bewährt und ist den regelmäßigen Fahrgästen geläufig. Außerdem steht an jeder Haltestelle, wie weit man mit dem Kurzstreckenticket fahren darf. Ein vom VRR angeführtes Informationsdefizit besteht demnach nicht.
Im Gegenteil: Künftig muss man aufpassen, mit welcher Buslinie man z.B. vom Rathausplatz zum Klinikum fährt. Mit der Linie 692 sind das 3 Haltestellen, mit der 693 deren vier. Auch bei der Fahrt vom Hauptbahnhof mit der 681 nach Merscheid droht Ungemach: In dieser Richtung sind das 4 Haltestellen, in Gegenrichtung nur drei!
Man könnte noch seitenweise solche Probleme anführen, die es heute nicht gibt. Deshalb fordern wir einen Verzicht auf diesen Schnellschuss!
Wir hoffen auf eine deutliche Unterstützung von offizieller Seite.
Reiner Nießen
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